Gleich zu Beginn muss ich mich "entschuldigen" - so ein großartiges Fest bei dem alles geklappt hat, verdient großartige Bilder. Leider war die Bilderauswahl
wieder mal dermassen groß und so viele schöne Schnappschüsse dabei, dass ich einfach nicht auf die üblichen 100 Bilder reduzieren konnte. Dieses Mal gibt es die Fotos also mit Texten unterteilt
und gesplittet und man verzeihe mir die Datenmenge! :-)
Sollte jemand nicht mit der Veröffentlichung einverstanden sein, kurze Mail an mich und das Foto wird entfernt!
Eure Elfi
Bis zum Schluss wurde die Wetter-App befragt und mal lautete die Antwort "Gewitter um 18 Uhr" oder "Regenschauer um 16 Uhr" oder "Gewitter und 2 Stunden 80% Regenwahrscheinlichkeit" ... aber immer ÜBER 30 GRAD im Schatten!
Egal! Wir ziehen das durch, komme was wolle - lautete die Devise. Daumen wurden platt gedrückt, alle waren brav und der Wettergott hatte ein 100%iges Einsehen. Die wenigen Wölkchen waren an einer Hand abzuzählen und wer keinen Sonnenhut oder Käppi dabei hatte, musste im Schatten bleiben um keinen Hitzschlag zu bekommen. Die paar mitgebrachten Schirme dienten also nur dem Sonnenschutz. Alles war am Ende dank der vielen, fleissigen Helfer optimal vorbereitet und für die Fussballfans war sogar eine Public-Viewing-Area eingerichtet.
Pünktlich um 15 Uhr standen 6 Damenmannschaften und 16 Herrenmannschaften bereit um mit dem Hufeisenwerfen zu beginnen. Anian Rutz, Vorstand der UWG, und Alois Killy, langjähriger Organisator und Initiator des Hufeisenwerfens, begrüßten die Gruppen und dann gings los. Alle waren trotz der Hitze mit vollem Ehrgeiz dabei, wer die besten Haltungsnoten verdiente wurde jedoch nicht abgestimmt, es zählten nur die zielgenauesten Hufeisen.
Aam Ende ging der Siegerpreis für die Damen wieder mal an die UWG Frauenschaft und der Herrenpokal durfte dieses Mal nach Gotzing wandern. Manche Mannschaften hatten leider weniger Glück oder Zielwasser und gingen wenigstens als "Sparringpartner" durch. Das war zum Teil leider auch dem trockenen Boden geschuldet, der so manches gut gezielte Hufeisen einfach abprallen liess und wegschleuderte. Trotzdem hatten alle ihren Spass und sich anschließend ihre Brotzeit mehr als verdient!
Die Zuschauer suchten sich mögliche Schattenplätze und standen unermüdlich am Spielfeldrand.
Bei der späteren Siegerehrung war die Stimmung euphorisch und die Freude bei den Gewinnern groß!
Während sich die Großen beim Hufeisenwerfen vergnügten - als Aktive aber auch als Zuschauer - konnten die Kleinen sich, wie jedes Jahr, mit zahlreichen Spielen ablenken.
Am Ende verdienten sich die unermüdlichen Spieler bei der Scheiberlstation, dem Angeln am Bach, dem Hockeyzielspiel, dem Masskrug schieben, beim Bogenschiessen und Spiegelmalen, der Mohrenkopf- äh Negerkuss- äh sorry Schaumkussschleuder und beim Fussballturnier einen Gutschein für ein Eis zur Abkühlung!
Viele wurden künstlerisch geschminkt. Die Schlange davor war lang, denn jeder wollte ein Einhorn haben, eine Prinzessin sein oder einen Drachen im Gesicht haben. Daneben fanden kreative Kinder natürlich auch jede Menge Spielplätze im Gelände.
Das alles ginge natürlich nicht ohne die zahlreichen, unermüdlichen, ehrenamtlichen Helfer im Hintergrund, die das Fest erst möglich machen - davor - danach und natürlich mitten drin!
Hier ein paar Schnappschüsse - natürlich waren es sehr viel mehr, die leider nicht alle im Bild festgehalten werden konnten.
Schon lange Zeit vorher freuen sich die Kinder jedes Jahr auf den Fackelzug und das Anzünden des Feuers. Dank der gewissenhaften Anleitung und Betreuung durch die Feuwehr konnte das Ganze auch dieses Jahr ohne Brandverletzungen ablaufen und das stattliche Feuer keine Schäden anrichten.
Natürlich gab es auch musikalisch beste Unterhaltung. Während am Nachmittag die "Westerhamer Hausbankmusi" gekonnt aufspielte, sorgten am Abend die Band "PMP" für beste Stimmung bis weit in die Nacht hinein.
Während anfangs noch die Kleinen fleissig vor der Bühne tanzten, schwangen dann nachts die Erwachsenen begeistert und unermüdlich das Tanzbein bis die letzte Zugabe vorbei war.
Natürlich wollten die Organisatoren auch den Fussballfans eine Möglichkeit bieten das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste live zu verfolgen und so wurde kurzerhand ein Bereich mit Leinwand aufgebaut. Der Andrang dort war enorm und man konnte nicht mehr sagen ob nun mehr Leute das Feuer beobachteten oder lieber das Fussballspiel.
Der Jubel am Ende, als Deniz Undav Deutschland mit 2:1 zum Sieg gegen die Elfenbeinküste schoss, war jedenfalls riesengroß (leider kein Foto) und der Erfolg wurde anschließend gebührend an der Weissbier- und in der Hennabar gefeiert.
Am Ende bleibt nur zu sagen...
Fotos: Elfi Weidl